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schurawi
posted 29-3-2009 20:30    
Sehr geehrte Frau Künast,

vor kurzem habe ich ihren Auftritt in der Sendung wegen des Waffenverbots gesehen. Sie haben in der Sendung einige Fragen gestellt, die nicht wirklich beantwortet wurden, und mit diesen schreiben möchte ich das nachholen.

Wegen dem lagern von Waffen im Schützenverein:

Die meisten Vereine haben nur die Möglichkeiten Lüftgewehr, Lüftpistole, Kleinkaliebergewehr und Kleinkalieberpistole zu schießen. Das bedeutet, das die Schützen, die auch Großkalieberwaffen schießen möchten gezwungen sind auf den Jägerschießständen Mitzuschießen, oder in den anderen Vereinen, die etwas weiter sind, wo es aber möglich ist. Ich zum Beispiel schieße Großkalieber entweder bei den Jägern, oder beim Reservistenverband der Bundeswehr. Das bedeutet, dass ich die Waffen gahrnicht anders lagern kann, als bei mir zuhause, weil ich ständig in anderen Schießplätzen schieße. Andere Schützen schießen zusätzlich noch Tontauben. Dafür müssen sie einige Schrecken fahre. Und jetzt stellen sie sich vor - jedes mall, wenn ein Schütze schießen möchte wird er zum Schützenverein fahren müssen, der aber abgeschlossen ist. Weil zurzeit keine Trenningszeiten sind. Man kann doch keine Person im Verein haben, die 24 Stunden pro Tag da ist um die Waffen rauszugeben!
Oder stellen sie sich bitte einen Jäger vor, der mitten in der Nacht geweckt wird, weil ein Reh angefahren wurde und halbtot ist. Er hätte dann erstmall irgendwohin fahren müssen um die Waffen und Munition abzuholen, vorausgesetzt es währe einer da, der den Schlüssel hat. Soll sich das arme Reh so lange leiden? Ich musste leide so etwas miterleben und habe eine halbe stunde auf die Jäger gewartet. Und nach ihren Vorschlag hätte ich mindestens eine stunde warten müssen, wenn nicht bis zu einem tag.
Aus diesem und anderen Gründen muss ich meine Waffen zu hause lagern, damit ich am Dienstag im Verein schießen kann, am Samstag bei den Reservisten und am Sonntag bei den Jägern.

Munition zu hause in großen mengen lagern:

In fielen Öffentlichen Einrichtungen gibt es Getränkeautomaten, wo man Getränke kaufen kann. Das ist natürlich eine herforagende Idee. Die hat leider einen Hacken. Es wird keiner auf die Idee kommen in diesen Automaten Getränke für die ganze Familie, für den ganzen Monat Einzukaufen, weil das schlicht zu teuer wäre. Deswegen fährt man ein mall pro Monat ins Geschäft und kauft Einige Kisten. Und genau so machen dass auch die schützen. Ich kaufe mir 2000 Schuss Munition für das ganze Jahr, die um die hälfte günstiger ist, als beim Verein. Aus diesem Grund kann ich meine Munition zum Schießen mitnehmen beim Reservistenschießen mit Privatwaffen, weil da keine Munition verkauft wird. Und Privatwaffen darf man bei der Bundeswehr nicht lagern.

Zum verbot vom Killerspielen.

In dieser Hinsicht habe ich mit ihnen eine Meinung. Zurzeit ist es laut Gesetz so:
Die Sportschützen, zu denen auch ich gehöre dürfen Menschendarstellung nicht als Zielscheibe benutzen. Das bedeutet, das wir nur auf Ringscheiben, Lüftbalons und ähnliche ziele schießen. Das gilt auch für die Reservisten, wenn die privat und nicht als teil einer Bundeswehrübung schießen. Das gilt auch für AGSHP - Schießkino, wo man virtuell schießt.
Auf Ziele, die einen Menschen darstellen darf man nur dann schießen, wenn man kein Zivilist mehr ist. Das heißt, man ist: Soldat, Polizist, Zollbeamter, oder beim Grenzschutz. Für mich ist einfach unverständlich, wie kann ein Computerspieler auf Menschen zielen und schießen, wenn er ein Zivilist ist. Weil ein Computerkillerspiel ist dasselbe, wie AGSHP bei der Bundeswehr?


Kann man Killerspiele aus diese sicht Verbitten, oder die Gesetzeslage überprüfen, ob das jetzt schon ein Widerspruch ist?

Es gibt Menschen die sagen, dass Schießsport zu gefährlich sei und man nur mit dem Lüftgewehr schießen sollte, und den Rest verbieten, weil das unnötig ist. Das wehre aber der selber Argument wenn einer sagt: last uns beim Autorennen nur die Formel 1 lassen, und die andere arten verbieten.
In der Firma in de ich als Elecktrieker arbeite hängt ein Plakat mit dem Text: Wir haben für alles eine schnelle und einfache Lösung, aber die ist meistens Falsch. Waffenverbot wehre einfach, aber ob das richtig wäre?
Wenn ich als Geselle nach einer Arbeit im Haus, wo es kleine Kinder gibt eine Elektrische Verteilung auflasse und das Kind dadurch stirbt, dann habe ich eine Gefängnisstrafe verdient. Dasselbe kann man auch über den Vater des Amokläufers sagen! Er hat die Waffen nicht ordnungsgemäß aufbewahrt.

Waffenbesitz und Waffentrageerlaubnis.

Waffen dürfen Jäger und Sportschützen besitzen (nicht ständig bei sich führen). Man soll Sachkundig sein. Die Waffen und Munition Muss in Seif aufbewahrt werden getrennt von der Munition. Beim transportieren zum schießen nur in einem abgeschlossenem Bechelter nicht griffbereit und nicht geladen im Kofferraum.

Waffen ständig dabei tragen.
Aus meiner Sachkunde:
Waffenscheine können erhalten: z.B. stark gefährdete Personen wie
Bundestagsangehörige
Innenminister / Innensenatoren
Staatsanwälte und Richter
Leiter von Sozialämtern (zur Begleitung von Ausgewiesenen Asylanten o.ä.
Besonders gefährdete Privatpersonen (nach Gefährdungsanalyse der Polizei)
Bewachungsunternehmer mit tatsächlichen Aufträgen

Hätte das nicht mehr sinn denn Politikern die Waffentrageerlaubnis abzuerkennen? Die sind meistens nicht Sachkundig. Die haben doch recht auf Bewachung.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Harder

edit log

bulawog
posted 29-3-2009 21:40    
Seif, Safe Tresor
-

edit log

schurawi
posted 29-3-2009 22:15    
. ... !
bulawog
posted 29-3-2009 22:46    
co2air . , - 2008 , ...
goust
posted 29-3-2009 23:13    
?
schurawi
posted 29-3-2009 23:16    
?
goust
posted 29-3-2009 23:17    
? ?

edit log

schurawi
posted 29-3-2009 23:26    
.

!!! - ...

bulawog
posted 29-3-2009 23:26    
quote:
Originally posted by goust:
? ?

,

goust
posted 29-3-2009 23:49    
, - , , " , "
bulawog
posted 29-3-2009 23:51    
. .
goust
posted 29-3-2009 23:58    
2 ?
schurawi
posted 30-3-2009 00:05    
!

Guten Morgen liebe Mitstreiter!

Nach dem auch hier diskutierten TV-Interview von Frau Künast habe ich ihr einen Brief geschrieben. Unter anderem habe ich sie gegfragt, wo denn Jäger und Sammler ihr Waffen lagern sollen (da kein "Vereinsheim"), warum sie (Künast) mir morgens mit Dienstwaffe vertraut und abends mit Privatwaffe mißtraut usw. Hier die Antwort, heute war sie im Briefkasten:


Sehr geehrter Herr Pxxxxxxx

haben Sie vielen Dank für Ihren Brief, den ich wie folgt beantworten möchte:

Ich möchte Ihnen versichern, dass ich die Interessen der Sportschützen in Deutschland ernst nehme. Mir ist bewußt, dass die bestehenden Waffengesetzte in Deutschland strenger sind als z.B. in den USA. Gesetzliche Änderungen machen nur dann Sinn, wenn die Einhaltung der Gesetze auch kontrolliert wird. Allerdings bin ich nicht für die Gesetze zuständig, sondern die Behörden der Bundesländer.

Jeder die Freiheit haben, seine Freizeit so zu verbrigen wie er es für richtig hält. Aber nur im Rahmen der Gesetze. Soweit es die Gefährdung und den Schutz anderer betrifft, muss der Gesetzgeber etwas tun. Und ich bin der Meinung, dass eine Reduzierung der Zahl der Waffen in Deutschland dazu beitragen wird, dass solche Fälle wie der in Winnenden künftig unwahrscheinlich werden. Was die zentrale Lagerung angeht, so verbieten sich allzu pauschale Lösungen. Aber bereits jetzt, werden in vielen Vereinen die Waffen zentral gelagert. Ich halte es für möglich, Munition und Waffen nicht nur im Haus getrennt zu lagern, sondern die Munition ganz in die Schützenhäuser zu verlagern. Bei den Dienstwaffen findet nach meinem Eindruck eine bessere Kontrolle statt, als bei den Sportschützen.

Mit freundlichem Gruß
Renate Künast


So viel dazu! Der fettgedruckte Satz (war im Brief normal) sagt alles......

Liebe Grüße
kape357

goust
posted 30-3-2009 00:12    
bulawog
posted 30-3-2009 00:23    
quote:
Originally posted by goust:
2 ?

goust
posted 30-3-2009 00:25    
, ?
bulawog
posted 30-3-2009 00:32    
quote:
Originally posted by goust:
, ?

5 ,

Gino 702
posted 30-3-2009 02:31    
quote:
Allerdings bin ich nicht für die Gesetze zuständig, sondern die Behörden der Bundesländer.

Blöde Kuh! .


posted 30-3-2009 11:53    
Wie man erfahren kann, scheint die Meldung in SPIEGEL ONLINE hinsichtlich der Bund-Lnder Innenminister Besprechung am kommenden Dienstag keine Ente zu sein. Am Dienstag werden sich die Innenstaatssekretre von Bund und Lndern wegen des Waffenrechts ja tatschlich in Berlin treffen.

Die Lage fr die rechtmigen Waffenbesitzer ist dabei uerst brisant. Nicht etwa wegen den schwachsinnigen Entschlieungsantrgen der GRNEN und der LINKEN im Bundestag. Nein, auch aus den Reihen von CDU/CSU und SPD regierten Bundeslndern droht den Waffenbesitzern schweres Ungemach. Neben den blichen Verdchtigen, die grundstzlich gegen die privaten legalen Waffenbesitzer eingestellt sind, ist diesmal auch die Haltung der Sttzen von Jagd und Sportschtzen fragwrdig.

Dass das Land Berlin und sein fanatischer Gegner der Jger und Schtzen, Innenminister Krting, und der Vertreter des Landes Thringen mit einem CDU Innenminister den legalen Waffenbesitzern schon seit geraumer Zeit an den Kragen wollen, ist allseits bekannt.

Weniger bekannt ist, dass Berlin und Thringen in aller Regel in ihrem Kurs gegen die legalen Waffenbesitzer von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und auch mal Schleswig-Holstein und anderen Lndern untersttzt werden.

Im Allgemeinen widerstanden Bayern sowie Baden Wrttemberg und in letzter Zeit auch Hessen bisher zumeist der Anti-Waffenbesitzerhaltung der Bundesratsmehrheit. Doch diesmal ist dies hchst fragwrdig. Denn die jngsten uerungen des neuen bayerischen Ministerprsidenten Seehofer lassen erhebliche Zweifel aufkommen, ob sich der bayerische Innenminister Herrmann mit seiner Haltung, die zweifellos eindeutig positiv fr Jger und Schtzen ist, durchsetzen kann. Sollte Bayern, die einzige wirkliche politische Bastion der Jger und Schtzen kippen, wird es eng. Bei Baden Wrttemberg, dem Ort des Amoklaufs sieht es nicht besser aus. Obwohl das Land bei der Zahl der Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse mit an der Spitze in der Bundesrepublik steht, haben Ministerprsident Oettinger (CDU) und Justizminister Goll (FDP) bereits eindeutig erkennen lassen, dass sie eine Bestrafung der legalen Waffenbesitzer "sehr ernsthaft prfen" lassen wollen. Hinsichtlich der Haltung von Baden-Wrttemberg lsst dies keine Zweifel aufkommen.

Klar ist, die Lnder wollen die Gelegenheit des Amoklaufs nutzen, den legalen Waffenbesitzern mglichst groen Schaden zuzufgen. Sie ist einfach zu gnstig. Denn, dass sich einer von ca. 2,5 Millionen legalen Waffenbesitzern mit einer unsachgemen Waffenaufbewahrung und den daraus resultierenden tragischen Folgen eindeutig ins Unrecht gesetzt hat, muss ausreichen, die 2.499.999 anderen Waffenbesitzer schwer zu bestrafen. Sie mssen ben und unter der Tat eines einzelnen, wahnsinnig gewordenen Jugendlichen leiden. Von Verhltnismigkeit ist keine Rede mehr. Angefeuert von der medialen Hatz und Stigmatisierungswelle gegen die legalen Waffenbesitzer scheint keine Restriktion schwer genug zu sein.

Die Lnder arbeiten gerne im Hintergrund abseits der ffentlichkeit. Dem SPIEGEL sei Dank, dass man diesmal schon v o r h e r vom schweren Schlag der Bundeslnder gegen Jger und Schtzen erfahren konnte.

bulawog
posted 30-3-2009 11:58    
.... .
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